Erstes BarCamp - eine Erfahrungsgeschichte

Mein erstes BarCamp:

Was ich gelernt habe und du wissen solltest

Vor meinem ersten BarCamp war ich ehrlich gesagt ziemlich nervös. Was erwartet mich da? Muss ich was vorbereiten? Und was, wenn ich nichts Sinnvolles beizutragen habe? Falls du ähnliche Gedanken hast, kann ich dich beruhigen: Diese Sorgen waren völlig unbegründet. Mein erstes BarCamp wurde zu einem der wertvollsten Tage für mein Business – und hier verrate ich dir, warum.

Der erste Eindruck: Entspannter als gedacht

Schon beim Ankommen mit Kaffee und ersten Gesprächen merkte ich: Die Atmosphäre ist völlig ungezwungen. Keine steife Anzug-Atmosphäre, keine Hierarchien. Menschen stehen in kleinen Gruppen zusammen, tauschen sich aus und lachen viel. Die Anspannung fiel sofort von mir ab.

Die Sessionplanung: Mein Aha-Moment

Als die Sessionplanung begann, war ich fasziniert. Menschen standen auf, stellten ihre Themen vor. Vom Marketing-Problem bis zur Geschäftsidee war alles dabei. Jemand hat eine Frage gestellt zu einem Thema und als Session um Hilfe gebeten. Ich dachte mir: "Das kann ich auch!" und schlug spontan eine Diskussionsrunde zu meiner größten Herausforderung vor: Wie kommuniziere ich meinen Wert als Solo-Selbstständige?

Erstes BarCamp besuchen und die Gemeinschaft erleben - Collage aus acht Fotos vom Discover Your Brand BarCamp Frankfurt am Main zeigt die herzliche Atmosphäre mit Gruppenfotos der Teilnehmer, persönlichen Begegnungen, bunten Session-Karten für die Planung und spontanen, fröhlichen Networking-Momenten zwischen den Sessions

Fotos: Ann Sophie Detje und Simone Kessler

Erste Erkenntnis: Jeder kämpft mit ähnlichen Themen

In meiner Session saßen acht andere Solo-Selbstständige und Gründer – und alle nickten, als ich mein Problem schilderte. Schnell wurde klar: Ich bin nicht allein mit meinen Herausforderungen. Diese Erkenntnis war schon Gold wert. Aber es kam noch besser.

Zweite Erkenntnis: Praktische Lösungen statt Theorie

Statt langweiliger Theorie bekam ich konkrete, erprobte Strategien. Eine Teilnehmerin zeigte mir ihre Preisgestaltung, ein anderer erklärte seine Kundenakquise-Strategie. Alles praxisnah, ehrlich und ohne Verkaufsabsicht. Diese 45 Minuten haben mein Pricing komplett verändert.

Dritte Erkenntnis: Geben macht genauso Spaß wie Nehmen

In einer anderen Session konnte ich selbst helfen. Eine Gründerin hatte Fragen zu Social Media – genau mein Thema. Plötzlich war ich die Expertin im Raum und merkte: Mein Wissen ist wertvoll für andere. Das Gefühl, anderen zu helfen, war unbeschreiblich motivierend.

Die wichtigsten Erkenntnisse für dein erstes BarCamp

Du musst kein Experte sein: Jeder hat etwas beizutragen – auch du. Deine Erfahrungen, deine Fragen, deine Perspektive sind wertvoll.

Perfekte Vorbereitung ist nicht nötig: Klar, du kannst dir Gedanken machen. Aber die besten Sessions entstehen oft spontan aus aktuellen Herausforderungen.

Das "Gesetz der zwei Füße" ist dein Freund: Passt dir eine Session nicht? Einfach wechseln. Das ist völlig normal und akzeptiert.

Networking passiert automatisch: Du musst nicht krampfhaft Visitenkarten verteilen. Durch gemeinsame Diskussionen entstehen echte Verbindungen von selbst.

Nimm dir Zeit für Pausen: Die wertvollsten Gespräche entstehen oft zwischen den Sessions bei Kaffee oder Mittagessen.

Was ich anders gemacht hätte

Rückblickend hätte ich mutiger sein können. Ich habe erst spät gemerkt, dass wirklich jeder Input willkommen ist. Meine anfänglichen Zweifel waren völlig unbegründet. Also: Trau dich, stell Fragen und teile deine Gedanken.

Mein konkretes Ergebnis

Nach dem BarCamp hatte ich nicht nur drei neue Geschäftskontakte, sondern auch eine komplett neue Sicht auf mein Business. Die Unternehmensstrategie, die ich dort gelernt habe, hat meine Umsätze gesteigert. Zwei Teilnehmende sind heute noch wichtige Kooperationspartner.

Mein Rat für dich

Wenn du überlegst, ob du ein BarCamp besuchen sollst: Mach es! Die Investition in diesen einen Tag wird sich vielfach auszahlen. Geh mit offenen Ohren, einer ehrlichen Frage und der Bereitschaft, auch selbst etwas zu geben, hin. Du wirst überrascht sein, wie viel du mitnimmst.

Dein erstes BarCamp wartet auf dich – und ich bin sicher, du wirst genauso begeistert sein wie ich damals.

Bereit für dein erstes BarCamp?

Du siehst: Ein BarCamp bringt dir weit mehr als klassische Networking-Events. Hier investierst du einen Tag in deine Sichtbarkeit und bekommst praktisches Wissen, wertvolle Kontakte und frische Motivation für dein Business zurück. Der nächste Schritt liegt bei dir: Finde das passende BarCamp in deiner Nähe und melde dich an. Deine Konkurrenz schläft nicht, aber du kannst ihr einen Schritt voraus sein. Buche dir hier dein Ticket und sei beim nächsten BarCamp in Frankfurt dabei.

Du überlegst noch, ob ein BarCamp das Richtige für dich ist? In meinem Artikel "7 Gründe, warum du ein BarCamp besuchen solltest" erfährst du alle Vorteile auf einen Blick – von echtem Networking bis zu konkreten Lösungen für deine Business-Herausforderungen.

Über die Autorin dieses Blogbeitrags

Ann Sophie Detje

Als Personal Branding Fotografin und Gründerin des BarCamp DISCOVER YOUR BRAND ist es meine Mission, Menschen auf ihrem Weg in die Sichtbarkeit zu begleiten. Mit meiner Kamera erschaffe ich authentische Bilder, zu denen meine Kunden mit Überzeugung sagen können: "Natürlich ist das ein gutes Bild, da bin ich drauf." Meine Leidenschaft für Netzwerken und das Verbinden von Menschen treibt mich täglich an. Ich glaube fest daran, dass in jeder Verbindung ein Mehrwert für beide Seiten liegt – und genau diese Brücken zu bauen, erfüllt mich mit Freude.

Das Sichtbarmachen von Persönlichkeiten im Business und Potenzialen ist für mich nicht nur Beruf, sondern Herzensangelegenheit.

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