BarCamp Session vorbereiten: So gelingt deine erste eigene Session
Du hast dich für dein erstes BarCamp angemeldet – und jetzt stellt sich die Frage: Soll ich eine eigene Session anbieten? Unsere klare Antwort: Ja. Eine BarCamp Session vorzubereiten ist einfacher, als du denkst – und es ist der schnellste Weg, sichtbar zu werden und echte Verbindungen zu knüpfen. In diesem ausführlichen Leitfaden zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deine erste BarCamp-Session vorbereitest, welche Formate es gibt, wie du deinen Sessionvorschlag pitchst und wie du danach aus flüchtigen Begegnungen echte Kontakte machst.
Und keine Sorge: Du brauchst keine Bühnenerfahrung, kein perfektes Konzept und keinen Expertenstatus. Du brauchst nur ein Thema, das dich bewegt, und die Bereitschaft, dich zu zeigen. Den Rest zeigen wir dir hier.

Was ist eine BarCamp-Session überhaupt?
Bevor wir in die Vorbereitung einsteigen, kurz zum Verständnis: Ein BarCamp ist eine sogenannte „Unkonferenz". Das bedeutet, es gibt vorab kein festes Programm. Die Teilnehmenden gestalten den Tag selbst, indem sie am Morgen ihre Themen vorstellen. Aus diesen Vorschlägen entsteht live der Sessionplan – ein Raster aus Zeitfenstern und Räumen, das sich mit euren Ideen füllt.
Eine Session ist also ein einzelner Programmpunkt: ein Gespräch, ein Impuls, ein Workshop oder eine Diskussion zu einem Thema, das jemand aus der Runde einbringt. Sessions dauern meist rund 45 Minuten. Das Besondere: Nicht die perfekt vorbereiteten Vorträge sind die wertvollsten, sondern die ehrlichen. Sessions, in denen jemand eine echte Frage mitbringt und die Gruppe gemeinsam nach Antworten sucht, bleiben oft am längsten in Erinnerung.
Genau deshalb ist das BarCamp der ideale Ort, um zum ersten Mal eine eigene Session zu halten. Der Rahmen ist wohlwollend, der Anspruch entspannt, und alle sind aus demselben Grund da: um zu lernen, sich auszutauschen und einander zu begegnen.
Warum du unbedingt eine Session anbieten solltest
Viele BarCamp-Neulinge denken: „Ich bin noch nicht Experte genug." Das ist ein Irrtum – und wahrscheinlich der häufigste Grund, warum großartige Themen nie den Weg auf den Sessionplan finden. Du musst kein Guru sein, um eine wertvolle Session anzubieten. Manchmal sind die besten Sessions die, in denen jemand ehrlich über seine Herausforderungen spricht und gemeinsam nach Lösungen gesucht wird.
Eine eigene Session zu halten bringt dir gleich mehrere Dinge auf einmal. Du positionierst dich mit deinem Thema und wirst als Ansprechpartner:in wahrgenommen. Du lernst durch die Diskussion selbst dazu, weil andere Perspektiven und Erfahrungen einfließen. Und du knüpfst echte Kontakte – zu Menschen, die sich für genau das interessieren, was dich beschäftigt. Wer eine Session hält, geht selten mit leeren Händen nach Hause.
Genau dafür schaffen wir bei DISCOVER YOUR BRAND einen geschützten Raum. Ein BarCamp ist keine Bühne, auf der du perfekt sein musst es ist ein Ort, an dem du dich zeigen darfst, so wie du bist. Deine erste Session vorzubereiten heißt vor allem: den Mut zu fassen, sichtbar zu werden. Und dieser Mut wird belohnt, das erleben wir bei jeder Veranstaltung aufs Neue. Den Rahmen dafür halten wir – du musst nur den Schritt gehen.
Die häufigsten Ängste und warum sie unbegründet sind
Bevor du deine BarCamp Session vorbereitest, lohnt es sich, ein paar innere Bremsen zu lösen. Denn meistens ist es nicht das Thema, das uns zögern lässt, sondern der Kopf.
„Ich bin nicht Expertin genug." Du musst nicht alles wissen. Eine gute Session lebt vom Austausch, nicht von der Belehrung. Wenn du eine Frage mitbringst, zu der du selbst noch keine perfekte Antwort hast, ist das kein Makel – es ist eine Einladung an die Gruppe, mitzudenken.
„Was, wenn niemand kommt?" Auch kleine Runden sind wertvoll. Drei bis vier interessierte Menschen führen oft zu intensiveren Gesprächen als ein voller Raum. Reichweite ist beim BarCamp nicht das Ziel – echter Austausch schon.
„Was, wenn mir jemand eine Frage stellt, die ich nicht beantworten kann?" Dann gibst du die Frage einfach an die Runde weiter. „Gute Frage, wie seht ihr das?" ist ein völlig legitimer und sogar starker Moderationssatz. Du musst nicht alle Antworten liefern, du darfst sie gemeinsam finden.
„Ich bin zu nervös." Nervosität ist normal und verschwindet fast immer nach den ersten Minuten. Das Publikum ist auf deiner Seite. Niemand sitzt in deiner Session, um dich scheitern zu sehen – alle sind gekommen, weil dein Thema sie interessiert.
Wenn du diese vier Gedanken einmal ehrlich anschaust, bleibt oft überraschend wenig übrig, das dich wirklich aufhält.
Schritt 1: Das richtige Thema finden
Der erste Schritt, wenn du eine BarCamp Session vorbereiten möchtest, ist die Themenwahl. Und die ist leichter, als du denkst. Frag dich einfach:
- Mit welcher Herausforderung beschäftigst du dich gerade?
- Welches Problem hast du kürzlich gelöst?
- Worüber könntest du eine Stunde lang sprechen, ohne Notizen?
- Was fragen dich andere Menschen immer wieder?
- Worüber ärgerst oder freust du dich in deinem Arbeitsalltag regelmäßig?
Die Antworten auf diese Fragen sind deine besten Session-Themen. Denn ein gutes Thema muss nicht abgeschlossen und perfekt durchdacht sein – es muss dich interessieren und für andere anschlussfähig sein.
Ein kleiner Tipp: Formuliere dein Thema so konkret wie möglich. „Marketing" ist zu breit. „Wie ich als Solo-Selbstständige meine ersten zehn Kund:innen über LinkedIn gewonnen habe" ist greifbar, weckt Neugier und zieht genau die Menschen an, die das gerade brauchen.
Beispiele für starke Session-Themen:
- „Preise kommunizieren ohne schlechtes Gewissen"
- „Kundenakquise über LinkedIn – was wirklich funktioniert"
- „Wie finde ich meine Zielgruppe?"
- „Sichtbarkeit für Solo-Selbstständige"
- „Nein sagen, ohne Kund:innen zu verlieren"
- „Der erste eigene Newsletter – wie fange ich an?"
Merkst du, wie diese Titel sofort ein Bild im Kopf erzeugen? Genau das willst du erreichen. Wenn dein Thema in einem Satz klar wird, hast du die halbe Miete.
Schritt 2: Das passende Format wählen, nicht alles muss ein Vortrag sein
BarCamp-Sessions leben von Interaktion. Das ist die gute Nachricht für alle, die sich vor einem klassischen Vortrag fürchten: Du musst gar nicht 45 Minuten allein reden. Du hast verschiedene Formate zur Auswahl, und jedes passt zu einer anderen Ausgangslage.
Die Diskussionsrunde. Du stellst eine Frage oder ein Problem vor und lässt die Gruppe diskutieren. Deine Aufgabe ist es, das Gespräch zu lenken und alle einzubinden. Dieses Format ist perfekt, wenn du selbst noch nach Lösungen suchst – du profitierst dann am meisten vom kollektiven Wissen im Raum. Der Vorbereitungsaufwand ist gering, der Ertrag oft riesig.
Der Impulsvortrag mit Diskussion. Rund 15 Minuten Input von dir, danach etwa 30 Minuten Austausch. Ideal, wenn du zu einem Thema bereits Erfahrungen gesammelt hast und diese teilen möchtest, ohne einen reinen Monolog zu halten. Der kurze Input gibt der Diskussion eine Richtung, der Austausch macht sie lebendig.
Der Workshop. Praktische Übungen mit den Teilnehmenden. Besonders wertvoll, wenn du eine konkrete Methode oder ein Tool vermitteln willst. Menschen behalten am meisten, wenn sie selbst tun. Ein Workshop ist außerdem ein guter Ort, um eine Methode zu testen und live zu sehen, ob sie funktioniert – das Feedback bekommst du direkt.
Die Fragerunde. Du kennst dich in einem Bereich aus und beantwortest die Fragen der Teilnehmenden. Dieses Format eignet sich, wenn du in deinem Thema sattelfest bist und den Menschen einen offenen Raum für ihre Anliegen geben möchtest.
Es gibt kein „richtiges" Format – nur das, das zu dir und deinem Thema passt. Im Zweifel wählst du die Diskussionsrunde. Sie nimmt dir den Druck, alles allein tragen zu müssen, und liefert fast immer erstaunliche Ergebnisse.
Schritt 3: Die BarCamp Session vorbereiten, weniger ist mehr
Jetzt zur eigentlichen Vorbereitung. Und hier kommt die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Im Gegensatz zu klassischen Präsentationen brauchst du keine aufwendigen Folien. Niemand erwartet eine perfekt designte Slide-Show. Ein einfaches Flipchart reicht völlig, oft brauchst du nicht einmal das.
Konzentriere dich stattdessen auf das Wesentliche. Bereite dir vor:
- Drei bis fünf Kernpunkte, die du auf jeden Fall ansprechen möchtest. Mehr nicht – sonst hetzt du durch dein Thema.
- Ein oder zwei konkrete Beispiele aus deiner Praxis. Nichts überzeugt so sehr wie eine echte Geschichte, ein echtes Projekt, ein echter Fehler, aus dem du gelernt hast.
- Zwei bis drei offene Fragen, mit denen du die Diskussion anregst, falls es ins Stocken gerät.
Das war's im Kern. Eine gute BarCamp-Session lebt nicht von der Menge an Material, sondern von deiner Präsenz und deiner Offenheit. Je weniger du dich hinter Folien versteckst, desto mehr entsteht ein echtes Gespräch.
Deine kurze Vorbereitungs-Checkliste:
- Thema in einem klaren Satz formuliert?
- Format gewählt?
- Drei bis fünf Kernpunkte notiert?
- Zwei Beispiele parat?
- Ein paar Einstiegsfragen für die Diskussion?
- Notizbuch oder Zettel für Kontakte danach dabei?
Wenn du diese Punkte abhaken kannst, bist du bereit. Wirklich.
Ein Insider-Tipp zum Timing
Ein Detail, das viele unterschätzen: Wenn der Sessionplan entsteht, kannst du oft mitbestimmen, in welchem Zeitfenster deine Session läuft. Frühe Slots haben den Vorteil, dass alle noch frisch und aufmerksam sind. Spätere Slots profitieren davon, dass die Menschen bereits „warmgelaufen" sind und offener diskutieren. Beides hat seinen Reiz. Wähle nicht das allererste und nicht das allerletzte Zeitfenster, wenn du unsicher bist – irgendwo dazwischen findest du die aufmerksamste Runde. Und keine Angst vor Parallel-Sessions: Es ist völlig normal, dass zur gleichen Zeit andere spannende Themen laufen. Die Menschen, die zu dir kommen, sind genau die richtigen.
Ein Networking-Geheimnis, das wir beobachten durften: Das Notizbuch-System
Apropos Kontakte. Auf einer Netzwerkveranstaltung ist uns die Fotografin Ann Sophie Detje aufgefallen. Nicht laut. Nicht schrill. Sie hatte ein Notizbuch, einen Stift und ein Klebeband. Während sie sich unterhielt, nahm sie die Visitenkarte ihres Gegenübers, klebte sie ins Notizbuch und schrieb etwas daneben.
„Was machst du da?"
„Ich archiviere Menschen", antwortete sie mit einem Lächeln – fast so, als hätte sie ein Beweisstück gesichert.
Und genau darum geht es. Sie erinnert sich nicht nur an Namen, sondern an Gespräche. Stimmen. Augenblicke. Handgeschrieben. Unverwechselbar. Wie die Menschen selbst. Wenn du jemandem später schreibst und dich an konkrete Details aus eurem Gespräch erinnerst, hörst du oft: „Du erinnerst dich wirklich? Das macht sonst keiner."
Stimmt. Weil die meisten nur Visitenkarten sammeln, aber sich die Menschen nicht merken. Netzwerken ist kein Visitenkarten-Sammel-Spiel. Du musst Menschen nicht fangen – du darfst sie verstehen, wiedererkennen und dich an sie erinnern. Ein Notizbuch, ein Stift, ein kleiner Satz neben dem Namen: Mehr braucht es nicht, um aus einer flüchtigen Begegnung eine echte Verbindung zu machen.
Probier es bei deinem nächsten BarCamp aus – du wirst den Unterschied sofort merken. Gerade nach deiner eigenen Session, wenn Menschen auf dich zukommen, ist so ein System Gold wert.
Schritt 4: Der Sessionvorschlag, so überzeugst du in einer Minute
Am Morgen des BarCamps stellst du dein Thema bei der gemeinsamen Sessionplanung vor. Du hast dafür etwa eine Minute. Das klingt kurz, reicht aber völlig – wenn du es einfach hältst. Ein bewährtes Muster für deinen Pitch:
„Hi, ich bin [Name] und beschäftige mich mit [Thema]. Ich möchte eine Diskussionsrunde zu [konkretes Problem] machen, weil [persönlicher Bezug]. Wer hat Lust?"
Ein konkretes Beispiel: „Hi, ich bin Sarah und helfe Unternehmen bei ihrer Online-Sichtbarkeit. Ich möchte eine Diskussionsrunde zu ‚LinkedIn-Posts, die wirklich gelesen werden' machen, weil ich selbst lange gebraucht habe, bis meine Posts funktioniert haben. Wer hat Lust?"
Drei Zutaten machen einen guten Sessionvorschlag aus: Klarheit (worum geht es?), Relevanz (warum ist das interessant?) und ein persönlicher Bezug (warum du?). Der persönliche Bezug ist dabei oft das Zünglein an der Waage – er macht dich nahbar und dein Thema glaubwürdig.
Du kannst deine BarCamp Session im Vorfeld konkret vorbereiten – Titel, Format und Kernpunkte im Kopf – oder du schaust spontan, welches Thema dich am Veranstaltungstag am meisten reizt. Beides ist völlig in Ordnung. Manchmal entsteht die beste Session erst aus einem Gespräch beim Ankommen.
Schritt 5: Während der Session, du bist Moderator
Jetzt ist es so weit: Deine Session steht im Plan, die Menschen kommen in den Raum. Und hier ein Gedanke, der dir viel Druck nimmt: Deine Rolle ist nicht die der Lehrerin, die alles erklärt, sondern die der Moderatorin, die ein gutes Gespräch ermöglicht.
Deine Aufgabe ist es, das Gespräch in Gang zu bringen und zu moderieren. Stelle Fragen, höre aktiv zu und bring verschiedene Perspektiven zusammen. Die besten Sessions entstehen, wenn alle Teilnehmenden beitragen – nicht, wenn eine Person die ganze Zeit spricht. Achte darauf, auch die stilleren Stimmen einzuladen: „Wie siehst du das?" öffnet Türen.
Wenn das Gespräch ins Stocken gerät, greifst du auf deine vorbereiteten Fragen zurück. Wenn es abschweift, holst du sanft zum Thema zurück. Und wenn jemand eine Frage stellt, die du nicht beantworten kannst, gibst du sie an die Runde weiter. Das ist keine Schwäche, sondern gute Moderation.
Was du unbedingt vermeiden solltest:
- Stundenlange Monologe ohne Interaktion
- Verkaufspräsentationen für deine Dienstleistungen – ein BarCamp ist kein Werbeblock
- Zu theoretische Inhalte ohne Praxisbezug
- Nervosität wegen „mangelnder Expertise" – deine Erfahrung reicht
Behalte außerdem locker die Zeit im Blick. Plane einen kurzen Abschluss ein, in dem ihr die wichtigsten Erkenntnisse zusammentragt. So gehen alle mit einem guten Gefühl und einem konkreten Mitnehmer aus deiner Session.
Ein Beispiel: So könnte deine Session ablaufen
Damit das alles greifbarer wird, hier ein möglicher Ablauf für eine 45-minütige Diskussionsrunde zum Thema „Sichtbarkeit für Solo-Selbstständige":
Minute 0 bis 5: Du begrüßt die Runde, stellst dich kurz vor und erklärst, worum es geht. Eine einfache Einstiegsfrage bringt alle ins Boot: „Wer von euch fühlt sich mit dem Thema Sichtbarkeit gerade unwohl?" Fast alle Hände gehen hoch – und sofort ist klar, ihr sitzt im selben Boot.
Minute 5 bis 15: Du teilst deine zwei, drei Kernpunkte und ein persönliches Beispiel. Vielleicht erzählst du, wie du selbst lange unsichtbar geblieben bist und was den Wendepunkt gebracht hat.
Minute 15 bis 40: Jetzt öffnest du die Runde. Du stellst deine vorbereiteten Fragen, lässt die Teilnehmenden ihre Erfahrungen einbringen und moderierst den Austausch. Hier passiert die eigentliche Magie – aus vielen Perspektiven entsteht ein Bild, das keiner allein gehabt hätte.
Minute 40 bis 45: Ihr sammelt gemeinsam die wichtigsten Erkenntnisse. Du bedankst dich, lädst zum Weiterreden in der Pause ein – und zückst dein Notizbuch.
Natürlich läuft nicht jede Session nach Plan, und das ist auch gut so. Aber so ein grober Fahrplan gibt dir Sicherheit und dir und der Gruppe eine Struktur, an der ihr euch entlanghangeln könnt.
Schritt 6: Nach der Session, aus Begegnungen Kontakte machen
Die Session ist vorbei, und oft passiert jetzt das Wertvollste: Menschen kommen auf dich zu, wollen weiterreden, tauschen Kontakte aus. Genau hier kommt das Notizbuch-System zum Einsatz. Sammle nicht nur Visitenkarten, sondern notiere dir konkret:
- Wer war in deiner Session?
- Welche interessanten Punkte kamen auf?
- Mit wem möchtest du in Kontakt bleiben – und warum?
Ein, zwei Stichworte neben dem Namen reichen. Beim Nachfassen in den Tagen danach macht genau das den Unterschied. Statt einer generischen „Schön, dich kennengelernt zu haben"-Nachricht schreibst du: „Unser Gespräch über deinen ersten Newsletter ist mir hängengeblieben – wie ist es weitergegangen?" Solche Nachrichten werden gelesen, beantwortet und erinnert.
So wird aus einem einzelnen Tag beim BarCamp ein Netzwerk, das dich langfristig trägt. Und aus einer einmaligen Session eine Reihe von Beziehungen, die weiterwachsen.
Dein Mut wird belohnt und deine Sichtbarkeit ist ein Geschenk
Eine eigene Session anzubieten ist der beste Weg, um aus einem BarCamp das Maximum herauszuholen. Du positionierst dich mit deinem Thema, lernst durch die Diskussion selbst dazu und knüpfst echte Kontakte zu Menschen, die sich für dein Thema interessieren. Vor allem aber gehst du in die Sichtbarkeit – in einem Rahmen, der dich trägt.
Und genau das ist der Kern dessen, wofür wir stehen: Menschen die Gelegenheit zu geben, sich zu zeigen. Nicht poliert, nicht perfekt, sondern echt. Deine Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck – sie ist ein Geschenk an alle, die von deinem Wissen, deiner Geschichte und deiner Perspektive profitieren. Wenn du dich zeigst, machst du es anderen leichter, es dir gleichzutun.
Also: Trau dich, melde dich bei der Sessionplanung und teile dein Wissen. Die anderen Teilnehmenden werden es dir danken – und du wirst überrascht sein, wie viel du selbst dabei lernst. Deine erste Session wartet auf dich.
Du überlegst noch, ob ein BarCamp das Richtige für dich ist? Ann Sophie Detje teilt in ihrem Artikel Mein erstes BarCamp: Was ich gelernt habe und du wissen solltest ihre ehrlichen Erfahrungen – von der anfänglichen Nervosität bis zu den konkreten Business-Erfolgen, die daraus entstanden sind. Eine schöne, persönliche Ergänzung zu diesem Leitfaden.
Häufige Fragen zur BarCamp Session
Muss ich Expertin oder Experte sein, um eine BarCamp Session vorzubereiten?Nein. Es reicht ein Thema, das dich beschäftigt und über das du dich austauschen möchtest. Oft sind die ehrlichen, offenen Sessions die wertvollsten – gerade weil sie nicht alles besser wissen, sondern gemeinsam denken.
Wie lange dauert eine BarCamp-Session?
Meist rund 45 Minuten. Die genaue Länge und den Ablauf erfährst du vor Ort bei der Sessionplanung am Morgen des BarCamps.
Wie schlage ich meine Session vor?
Bei der gemeinsamen Sessionplanung zu Beginn des BarCamps stellst du dein Thema in etwa einer Minute vor. Wer Interesse hat, meldet sich – und schon steht deine Session im Plan.
Brauche ich Folien oder eine Präsentation?
Nein. Ein Flipchart reicht völlig, oft brauchst du gar nichts. Konzentriere dich auf drei bis fünf Kernpunkte, ein bis zwei Beispiele und ein paar Fragen für die Diskussion.
Was, wenn nur wenige Leute in meine Session kommen?
Kein Problem. Kleine Runden führen oft zu den intensivsten Gesprächen. Es geht nicht um Reichweite, sondern um echten Austausch.
Was, wenn mir jemand eine Frage stellt, die ich nicht beantworten kann?
Gib sie einfach an die Runde weiter: „Gute Frage – wie seht ihr das?" Du musst nicht alle Antworten haben. Als Moderator:in ist es sogar deine Stärke, die Antworten gemeinsam zu finden.
Kann ich mein Thema auch spontan einbringen?
Ja. Du kannst deine Session im Vorfeld vorbereiten oder am Veranstaltungstag spontan entscheiden, welches Thema dich reizt. Beides funktioniert.
Wir veranstalten ein BarCamp, in dem genau das möglich ist: sich zeigen, ausprobieren, sichtbar werden – in einem geschützten Rahmen, der dich trägt. Wenn sich das für dich stimmig anfühlt, findest du alle Infos beim Personal Branding BarCamp: Zeig dich, so wie du bist. Kauf dir dein Ticket, wenn du dabei sein möchtest.
