7 Tipps für bessere Business Selfies – mit dem Smartphone

Du brauchst regelmäßig Fotos für LinkedIn, Instagram, deine Website oder deinen Newsletter – möchtest aber nicht jedes Mal ein professionelles Fotoshooting buchen?

Dann ist dein Smartphone wahrscheinlich dein wichtigstes Fotowerkzeug.

Denn gute Selfies fürs Business entstehen nicht allein durch eine teure Kamera. Entscheidend sind vor allem Licht, Perspektive, Bildausschnitt, Hintergrund und dein Ausdruck vor der Kamera.

Das Beste daran: Du brauchst dafür kein zusätzliches Equipment. Viel wichtiger ist, dass du weißt, wie du dein vorhandenes Smartphone richtig einsetzt. Genau darum geht es in diesem Beitrag – mit sieben konkreten Tipps, die du sofort ausprobieren kannst.

1. Achte zuerst auf das Licht

Bevor du dein Selfie fotografierst, schau dir das Licht an.

Woher kommt es?

Ist dein Gesicht gleichmäßig ausgeleuchtet?

Gibt es harte Schatten?

Stehst du direkt vor einem Fenster oder mit dem Rücken zum Fenster?

Gutes Licht kann einen enormen Unterschied machen.

Oft reicht bereits ein Fenster, um eine deutlich angenehmere Ausleuchtung zu bekommen.

Mein Tipp: Bevor du dein Smartphone aufstellst, geh ein paar Schritte durch den Raum und beobachte, wie sich das Licht auf deinem Gesicht verändert.

2. Wähle deinen Hintergrund bewusst

Ein guter Hintergrund kann dein Business-Selfie unterstützen.

Ein unruhiger Hintergrund kann dagegen vom eigentlichen Motiv ablenken.

Schau deshalb vor dem Fotografieren einmal bewusst hinter dich.

Was ist dort zu sehen?

Passt der Hintergrund zu deiner Marke?

Gibt es Gegenstände, die unnötig Aufmerksamkeit auf sich ziehen?

Manchmal reicht es schon, einen halben Meter zur Seite zu gehen oder die Kamera etwas anders auszurichten.

Der Hintergrund muss dabei nicht langweilig sein.

Im Gegenteil: Dein Arbeitsplatz, dein Büro oder eine für dich typische Umgebung kann deinem Selfie fürs Business Persönlichkeit geben.

3. Vermeide extreme Weitwinkel-Perspektiven

Smartphones haben inzwischen sehr gute Kameras. Gleichzeitig kann die Wahl des Objektivs einen großen Unterschied machen.

Gerade im Weitwinkel können Gesichter und Körperteile unvorteilhaft verzerrt wirken.

Wenn du dich selbst fotografierst, lohnt es sich deshalb, mit verschiedenen Kameraeinstellungen zu experimentieren.

Probiere aus, welche Perspektive dein Gesicht natürlich und stimmig wiedergibt.

4. Nutze den Selbstauslöser

Du musst dein Smartphone nicht permanent in der Hand halten.

Der Selbstauslöser ist eines der praktischsten Werkzeuge für dein Selfie.

Stell dein Smartphone auf eine stabile Unterlage oder ein kleines Stativ, richte die Kamera aus und nutze den Timer.

So kannst du dich frei bewegen und bekommst Fotos, die viel weniger nach einem klassischen „Selfie“ aussehen.

Damit kannst du nicht nur Porträts, sondern auch authentische Business-Selfies aus deinem Arbeitsalltag erstellen.

5. Achte auf deine Körperhaltung

Du musst vor der Kamera nicht verkrampft stehen.

Bewege dich.

Dreh deinen Körper leicht.

Verändere deine Kopfhaltung.

Verlagere dein Gewicht.

Schau einmal direkt in die Kamera und einmal leicht daran vorbei.

Oft entstehen die besten Selfies fürs Business nicht in dem Moment, in dem du möglichst perfekt posierst, sondern dann, wenn du dich ein wenig bewegst und dadurch natürlicher wirkst.

6. Fotografiere lieber zu viel als zu wenig

Ein großer Vorteil der digitalen Fotografie: Du musst nicht nach jedem Foto den Film wechseln.

Nutze das.

Mach mehrere Aufnahmen.

Verändere zwischendurch deine Position, deinen Gesichtsausdruck oder die Perspektive.

Wenn du am Ende 30 Fotos hast und davon drei wirklich gut sind, ist das vollkommen in Ordnung.

Du brauchst nicht 30 perfekte Bilder.

Du brauchst ein paar Bilder, die wirklich zu dir und deiner Marke passen.

7. Bearbeite deine Fotos möglichst wenig

Ich persönlich habe keine Lust, ein Foto stundenlang nachzubearbeiten.

Und das ist auch gar nicht notwendig.

Mein Professor sagte einmal einen Satz, der mich bis heute begleitet:

„Was du bereits bei der Aufnahme eines Fotos richtig machst, musst du später nicht nachbearbeiten.“

Genau danach arbeite ich.

Versuche deshalb, bereits bei der Aufnahme möglichst viel richtig zu machen.

Wenn anschließend eine kleine Korrektur notwendig ist, kannst du dein Foto natürlich bearbeiten. Helligkeit, Kontrast oder Ausschnitt lassen sich meist schnell optimieren.

Aber dein Gesicht sollte dabei dein Gesicht bleiben.

Denn dein Business-Foto soll dich zeigen – nicht eine künstlich optimierte Version von dir.

Kleine Helfer für bessere Selfies

Du brauchst keine große Ausrüstung, um mit deinem Smartphone bessere Business-Fotos aufzunehmen.

Ein paar kleine Helfer können allerdings sehr praktisch sein:

  • ein kleines Smartphone-Stativ
  • eine Halterung für dein Smartphone
  • eine Powerbank für längere Veranstaltungen
  • ein Brillenputztuch zum Reinigen der Kameralinse

Und vor allem: Nutze die Rückkamera deines Smartphones, wenn du die bessere Bildqualität möchtest. Mit dem Selbstauslöser kannst du dich trotzdem selbst fotografieren.

5-Minuten-Check vor deinem nächsten Selfie

Bevor du auf den Auslöser drückst, kannst du dir diese fünf Fragen stellen:

  1. Ist meine Kameralinse sauber?
  2. Ist mein Gesicht gut ausgeleuchtet?
  3. Passt der Hintergrund zu meinem Business?
  4. Nutze ich eine passende Perspektive?
  5. Sieht das Foto nach mir aus?

Dieser kurze Check kann bereits einen großen Unterschied machen.

Du möchtest lernen, bessere Selfies fürs Business zu machen?

Vielleicht kennst du das:

Du weißt eigentlich, dass du mehr Fotos von dir für dein Business brauchst.

Aber sobald du dein Smartphone aufstellst, bist du unsicher.

Wie soll ich mich hinstellen?

Wo muss das Licht sein?

Warum sieht mein Gesicht auf dem Foto plötzlich ganz anders aus?

Welche Perspektive ist die richtige?

Und wie bekomme ich Bilder, die professionell aussehen, ohne künstlich zu wirken?

Genau dafür habe ich meinen Selfie-Workshop entwickelt.

Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du mit deinem Smartphone bessere Selfies fürs Business und professionelle Business-Fotos aufnimmst – ohne komplizierte Technik und ohne teures Fotoequipment.

Dabei geht es nicht darum, dich für Instagram perfekt zu inszenieren. Es geht darum, Bilder zu erstellen, die zu dir, deinem Business und deiner persönlichen Marke passen.

Wenn du lernen möchtest, wie du dein Smartphone gezielt für deine Business-Fotografie einsetzt, erfährst du auf discover-your-brand.de mehr über meinen Selfie-Workshop.

[Zum Selfie-Workshop]

Fazit: Gute Selfies fürs Business kannst du lernen

Ein gutes Business-Selfie ist kein Zufallsprodukt.

Du brauchst dafür nicht zwangsläufig eine teure Kamera und auch nicht jeden Monat ein neues Fotoshooting.

Wenn du verstehst, wie Licht, Perspektive, Hintergrund, Bildausschnitt und Ausdruck zusammenspielen, kannst du mit deinem Smartphone bereits sehr viel erreichen.

Und das Beste daran: Du hast dein Fotostudio wahrscheinlich bereits in deiner Hosentasche. Jetzt geht es nur noch darum, zu lernen, wie du es richtig nutzt.

Du willst das Schritt für Schritt lernen? In meinem Selfie-Workshop zeige ich dir, wie du dich mit dem Smartphone professionell und authentisch fotografierst.

Brauche ich für gute Business-Selfies eine teure Kamera?

Nein. Entscheidend sind Licht, Perspektive, Hintergrund, Bildausschnitt und dein Ausdruck. Ein aktuelles Smartphone reicht dafür in den meisten Fällen völlig aus

Wie fotografiere ich mich selbst, ohne dass es nach einem klassischen Handy-Selfie aussieht?

Nutze den Selbstauslöser und stell dein Smartphone auf ein kleines Stativ oder eine stabile Unterlage. So kannst du dich frei bewegen und musst die Kamera nicht mit ausgestrecktem Arm halten.

Vorder- oder Rückkamera für bessere Qualität?

Die Rückkamera liefert in der Regel die bessere Bildqualität. In Kombination mit dem Selbstauslöser kannst du dich damit trotzdem problemlos selbst fotografieren.

Wie viele Fotos sollte ich machen?

Lieber zu viele als zu wenige. Verändere zwischen den Aufnahmen deine Position, deinen Ausdruck und die Perspektive. Wenn von 30 Fotos drei richtig gut sind, hast du dein Ziel erreicht.

Wie stark sollte ich meine Business-Fotos bearbeiten?

So wenig wie möglich. Helligkeit, Kontrast oder Ausschnitt lassen sich schnell anpassen. Dein Gesicht sollte aber dein Gesicht bleiben – dein Foto soll dich zeigen, nicht eine optimierte Version von dir.

Über die Autorin dieses Blogbeitrags

Ann Sophie Detje

Als Personal Branding Fotografin und Gründerin der DISCOVER YOUR BRAND UG (haftungsbeschänkt) ist es meine Mission, Menschen auf ihrem Weg in die Sichtbarkeit zu begleiten. Mit meiner Kamera erschaffe ich authentische Bilder, zu denen meine Kunden mit Überzeugung sagen können: "Natürlich ist das ein gutes Bild, da bin ich drauf." Meine Leidenschaft für Netzwerken und das Verbinden von Menschen treibt mich täglich an. Ich glaube fest daran, dass in jeder Verbindung ein Mehrwert für beide Seiten liegt – und genau diese Brücken zu bauen, erfüllt mich mit Freude.

Das Sichtbarmachen von Persönlichkeiten im Business und Potenzialen ist für mich nicht nur Beruf, sondern Herzensangelegenheit. www.annsophiedetje.de

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